FENZL & the BRICATS

FENZL meets Rockabilly!
Zusammen mit dem Trio The Bricats hat FENZL einen brandneuen Song aufgenommen: „Gspensta!“: Gruslig, lustig und rasant tanzbar mit 45 Runden pro Minute! Auf 300 Stück limitierte Bloodred-Vinyl Edition mit Downloadcode, Spiel/Poster und Songtexten. Von Geisterhand handnummeriert und verpacklt.
Wer eine Scheibe haben will muss schnell sei!
Der Vorverkauf hat im FENZL-Shop bereits begonnen!
<Die Schallplatte wird rechtzeitig zum Weihnachtsfest geliefert!>

PromoVideoClip zur Single

Hannes Ringlstetter schreibt:
„Der Fenzl. Jetzt hat er wieder zugeschlagen. Irgendwie fühlt es sich so an, als wäre er wieder dahin zurückgekehrt, wo er her­kommt: zum klassischen Rock and Roll. „Gspensta“ besiegen war vielleicht auch sein Ansporn nach vielen Jahren des Umher­reisens, musikalisch wie geografisch. Jetzt ist er wieder auf seinem Arsch gelandet. Und sitzt doch nicht still. Natürlich nicht… die Saiten klackern und springen wieder, die Beine biegen sich erneut und die Kraft ist noch da. Für diese Platte hat er sich Gspensta aus seinen früheren Zeiten ins Studio gerufen. Fenzl und The Bricats. Brüder im Geiste. Arsch auf Eimer.“

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Passauer Neue Presse schreibt (10.12.2020):

„Gspensta!“ auf Vinyl
Michael FENZL aus Altötting macht Rockabilly auf Bairisch

Beim Konzert hatten Fenzl und die Band Bricats viel Spaß. Jetzt gibt es Lieder von Fenzl im Rockabilly-Stil der Bricats.

Teresa KaiserVolontärin

Jedes Konzert eine Show: Michael Fenzl hat sich vor drei Jahren von „Django 3000“ getrennt und ist seitdem solo unterwegs. Zusammen mit dem Trio The Bricats hat er nun eine Schallplatte im Rockabilly-Stil aufgenommen. −Foto: Michaela Resch

Der Fenzl steht nicht hinter dem Kontrabass, er steht darauf. Oder er zieht ihn hinter sich her wie einen Reisekoffer. Auf der Bühne will er nicht aufpassen und nicht nachdenken. Er will Gas geben. Michael Fenzl ist 42 Jahre alt und in Altötting geboren. Bekannt wurde er 2011 als Kontrabassist der populären Gypsyband Django 3000, seit drei Jahren ist er solo unterwegs. Jetzt veröffentlicht er mit dem Trio The Bricats aus Garching an der Alz im Landkreis Altötting eine neue Schallplatte.

Michael Fenzl kommt weit rum, musikalisch und geografisch. Er kann nicht stillhalten. Dass er schon seit zehn Jahren in Rosenheim wohnt, wundert ihn selbst. Aber das ist gut so, meint der Mann mit der 50er-Jahre-Frisur und den Tattoos an den Oberarmen. Man wird ja nicht jünger.

Django 3000 – das waren sehr intensive und gute Jahre, sagt Fenzl. Doch er wollte sehen, was passiert, wenn er auf sich allein gestellt ist und eigene Projekte umsetzt. Die Basis war da: Michael Fenzl hat an der Musikhochschule Würzburg Jazz-Bass studiert und spielte schon vor Django 3000 in verschiedenen Bands.

Seit den 90ern kennt er The Bricats: Günter Öller, Herbert Öller und Tobi Grill. „Die Garchinger und Altöttinger, das war einfach eine Gang.“ Aber man hat sich lange nicht gesehen. Diesen Sommer erhielt Fenzl dann einen Anruf, Herbert Öller von den Bricats am Apparat. Sie suchten für ein Konzert in Raitenhaslach noch eine Vorband. Na Fenzl, wie wär’s? Der Fenzl ließ sich nicht lang bitten.

Zumal er im Sommer ohnehin Abstriche machen musste. Wegen Corona zog er allein los, nur mit ein paar Instrumenten und einer Loop Station. Er hat bei Auftritten verschiedene Tonspuren aufgenommen und abgespielt, machte sich seine eigene Band. Daran hat er Gefallen gefunden, aber das ist nur ein Seitenprojekt für ihn. Der Mann braucht eine echte Band.

Beim „Abstandskonzert“ in Raitenhaslach spielte Fenzl zwei seiner Lieder mit den Bricats. Die Musiker hatten so viel Spaß, dass sie beschlossen, zusammen ins Studio zu gehen. Das Ergebnis ist eine knallrote Schallplatte mit bairischen Liedern von Fenzl im Rockabilly-Stil der Bricats.

Die Tracklist ist schnell abgehandelt: „Gspensta!“ auf der einen, „Do Drobn“ auf der anderen Seite der 7-Zoll-Single-Scheibe. Der zweite Song ist nicht neu, doch zusammen mit den Bricats bringt Fenzl den Schwung der 50er Jahre hinein. Auch der Text für „Gspensta!“ lag schon eine Weile auf Fenzls Tisch. Doch das Lied passte nie richtig in den typischen Fenzlsound: Rock und Pop mit Einflüssen des britischen Ska und im bairischen Dialekt.

„Gspensta!“ ist Rock ’n’ Roll, sagt Fenzl. „Dieses Locker-Flockige aus der Hüfte.“ Doch jetzt hat das Lied seinen Platz auf einer Platte gefunden. Der Song ist fröhlich und rasant, das Gegenteil von gruslig. Nur das 1920 erfundene Elektroinstrument Theremin (gespielt von Gastmusiker Jimmy Virani aus Paris) erinnert mit seinem wimmernden Klang an die Geisterstunde. Weil die Bricats schon einen Bassisten haben, spielt Fenzl Gitarre und singt. „Da braucht’s den typischen Rockabilly-Slap-Bass. Und das kann keiner besser als der Herbert“, sagt er.

Neben der Musik gibt Michael Fenzl Gitarren- und Bassunterricht. Zeigt er seinen Schülern auch, wie man auf dem Kontrabass herumsteigt? „Das muss man nicht lernen!“, sagt er und lacht. „Das passiert von allein.“ Vor 20 Jahren hat er sich seinen ersten Kontrabass zugelegt. „Dann hab ich ihn nicht mehr losgelassen.“ Fenzl kann noch so weit herumziehen und sich musikalisch ausprobieren, sein Kontrabass ist die Konstante.

Vinyl-Platte und Würfelspiel

Neben der Schallplatte enthält jede Hülle ein Würfelbrettspiel für vier Personen – erfunden von Bricats-Bassist Herbert Öller. Darum geht’s: Die vier Musiker sind Gespenster im Pac-Man-Stil, dem Digitalspiel aus den 80ern. Sie stehen auf der Bühne und haben ihre Instrumente vergessen. Jeder muss sein Instrument und zusätzlich drei Bier für den Auftritt einsammeln, erklärt Sänger und Gitarrist Michael Fenzl. Dann muss man schnell zurück zur Bühne. Gar nicht so einfach. Mal muss die Spielfigur zur Toilette, mal kommt ein Voodoomeister dazwischen.

Die Schallplatte „Gspensta!“ von Fenzl und The Bricats kann man online vorbestellen unter www.shop.fenzlmusic.com; der Musiker verspricht, sie rechtzeitig zum Weihnachtsfest zu versenden. Die Vinyl-Single ist auf 300 Stück limitiert und kostet 15 Euro. Für alle, die keinen Plattenspieler haben, gibt’s beim Kauf einer Platte einen Downloadcode, mit dem man sich die zwei Lieder digital anhören kann